Kapitel 14: Die Glühwürmchen helfen
28.
04. 1975
Liebes Tagebuch,
das war heute wirklich der aufregendste Tag meines Lebens.
Es begann alles damit, dass Erasmus und Delphine auf einmal vor unserer Türe
standen und mich abholen wollten. Du weißt ja, dass Dandelion seit gestern
verschwunden ist. Delphine meinte, dass ich gemeinsam mit Sabrina vielleicht
den Ort herausfinden könnte, an dem sich Dandelion befindet. So liefen wir also
gemeinsam mit Mams rüber zu den Schröders.
Sabrina erzählte, dass sie mich, Delphine und Dandelion
zusammen in einem ihrer Träume gesehen hatte. „Dandelion ist an einem ganz
dunklen Ort, der irgendwo im Wald sein muss!“, sagte Sabrina. Sie erzählte von
geheimnisvollen Schatten vieler Menschen und von großem Lärm. Verzweifelt
zerbrach ich mir den Kopf darüber, was Sabrina damit meinen könnte. Plötzlich
kam mir eine Idee. „Er muss in einer Höhle unter dem Enzberg sein“, rief ich,
„und die Schatten sind von den Soldaten, die dort im Krieg gestorben sind.“
Wir stürmten ins Auto und fuhren mit Mams zum Enzberg. Auf
einem dunklen Waldweg hielt sie den Wagen plötzlich an. „Hier muss irgendwo der
Eingang in die Höhle sein“, sagte sie. Ich nahm meine Taschenlampe und machte
mich mit den anderen auf die Suche. Sabrina führte uns durch die stockfinstere
Nacht. Auf einmal flackerten unzählige kleine Lichtpunkte durch die schwarze
Nacht, es waren Glühwürmchen. Als sie in der Erde verschwanden, war für Sabrina
sofort klar, dass dort der Eingang der Höhle sein musste. „Da, wo das Feuer in
der Erde wohnt!“, sagte sie daraufhin zuversichtlich.
Jetzt kletterten Delphine und ich in die Höhle und begannen
unsere Suche. Um uns in diesem Labyrinth nicht zu verlaufen, hatten wir uns ein
System ausgedacht! Wir gingen an jeder Abzweigung nach links, so dass wir uns
beim Rückweg nur nach rechts halten mussten...
Aufgabe:
Können Delphine und Paul den kleinen Dandelion finden?
Wenn du das Buch ganz gelesen hast, kannst du Natalies
Nacherzählung bestimmt zu Ende erzählen.
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